Düsseldorfer OFF-Kultur

MicroPopWeek 2026: zehn Tage DIY-Kultur in Düsseldorf

Vom 25. September bis 4. Oktober bringt die freie Szene Konzerte, Kurzfilme, Ausstellungen, Talks und eigenwillige Formate an kleine, unabhängige Orte in der Stadt.

Voodoo Beachclub bei einem Konzert der MicroPopWeek
Voodoo Beachclub spielt am 3. Oktober im reinraum. Foto: MicroPopWeek
Zeitraum
Format
Zehn Tage Kultur
Prinzip
Kultur selber machen
Stadt
Düsseldorf

Think Micro!

Ein Festival, das aus der freien Szene heraus entsteht

Seit 2014 gestalten Akteurinnen und Akteure aus Düsseldorfs Musik-, Kunst- und Literaturszene die MicroPopWeek gemeinsam. Wer einen geeigneten Raum und eine Idee hat, kann einen Abend entwickeln. Das jeweilige Programm entsteht bei den Veranstaltenden selbst – mit Erfahrung oder mit Newcomer-Geist.

So wird die Stadt zur Festivalfläche: Cafés, Ateliers, Studios, Geschäfte, Hinterhöfe und andere kleine Räume ersetzen das klassische Festivalgelände. Die MicroPopWeek ist nach eigenen Angaben weder gesponsert noch gefördert; sie lebt vom persönlichen Engagement der Beteiligten.

„Die MicroPopWeek ist aus dem Gedanken entstanden: Mach einfach. Such dir einen Raum, entwickle eine Idee, hol Leute zusammen und probier etwas aus. Genau das funktioniert bis heute.“

Hauke Schmidt, Mitinitiator der MicroPopWeek
Mehr über das Festivalprinzip
MicroPopWeek 2026 – Festival für DIY-Kultur vom 25. September bis 4. Oktober
Festivalgrafik: MicroPopWeek

Auswahl aus dem Programm

Von Releaseparty bis Kurzfilmabend

Das Programm wechselt fast täglich Ort und Format. Diese Auswahl zeigt die Spannweite; aktuelle Details, Adressen und mögliche Änderungen stehen im offiziellen Festivalprogramm.

Fr

Eröffnungsabend mit zwei Konzerten

Die Velvet Bar startet um 20 Uhr mit der Releaseparty von PONDSKATER und YÜRKE. Ebenfalls um 20 Uhr spielt Xtort in der Brause im Linken Zentrum.

Mo

Düsseldorf Indie Shorts

Um 21 Uhr zeigt das Metropol Independent-Spiel-, Dokumentar-, Experimental- und Kunstkurzfilme sowie Musikvideos. Der Kurzfilmabend ist zum siebten Mal Teil des Festivals.

Do

Ein Abend, viele Richtungen

Ab 19 Uhr treffen bei ERDEN vier Künstlerinnen aufeinander. Um 19:30 Uhr folgen Omajinai-Band, Komparse und Asant im franticworld; ab 20 Uhr verbindet das WP8 Songwriting mit Live-Coding.

Fr

Instrumentaler Kraut-Loop im Hinterhof

Oh No Noh und Monobloque bringen ab 19:30 Uhr Gitarren, Tapes, Samples, Motoren und Looper bei den franticworld Hofkonzerten zusammen.

Sa

Gespräch am Nachmittag, Konzerte am Abend

Um 16 Uhr fragt das Panel „Are you alright?“ im ViertelLaden nach Musik und mentaler Gesundheit. Voodoo Beachclub spielt um 20 Uhr im reinraum, Anima Chuwoki um 21 Uhr im ES 365.

So

Abschluss mit Hanna Fearns

Zum letzten Festivalabend spielt die Songwriterin um 20 Uhr im Düsseldorfer Traditionslokal Em Pöötzke.

Was die Woche besonders macht

Drei Gründe, genauer hinzusehen

Die Orte gehören zum Programm

Ateliers, Bars, Studios und Hinterhöfe schaffen für jeden Abend einen eigenen Rahmen.

Formate dürfen klein und eigenwillig sein

Konzerte stehen neben Film, Ausstellung, Gespräch, Quiz und experimenteller Klangkunst.

Mitmachen ist Teil der Idee

Das Festival lädt Menschen mit Raum und Programmidee ausdrücklich ein, selbst aktiv zu werden.

Besuch planen

Vor dem Losgehen kurz ins Tagesprogramm schauen

Die Veranstaltungen verteilen sich über Düsseldorf. Beginn, Adresse, Eintritt und mögliche Reservierung unterscheiden sich je nach Programmpunkt. Prüft deshalb vor dem Besuch den jeweiligen Eintrag auf der Festivalwebsite.

Wann?
25. September bis 4. Oktober 2026
Wo?
An unabhängigen Kulturorten in Düsseldorf
Wichtig
Details und Eintrittsbedingungen pro Veranstaltung prüfen

25.09.–04.10.2026

Neugierig bleiben, kleinen Orten folgen, Düsseldorf neu hören.

Das komplette Programm mit allen Zeiten und Spielorten steht bei der MicroPopWeek.

Programm öffnen

Kommentare

Anmelden, um an der Diskussion teilzunehmen Anmelden